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Sehen und Begreifen (Wahrnehmungstheorien in der frühen Neuzeit) (German Edition)

List Price: $35.00
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9783110189575
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  • Product Details

    Author:
    Dominik Perler, Markus Wild
    Format:
    Hardcover
    Pages:
    370
    Publisher:
    De Gruyter (February 27, 2008)
    Language:
    German
    Audience:
    Professional and scholarly
    ISBN-13:
    9783110189575
    ISBN-10:
    3110189577
    Weight:
    21.92oz
    Dimensions:
    5.31" x 8.07"
    File:
    TWO RIVERS-PERSEUS-Metadata_Only_Perseus_Distribution_Customer_Group_Metadata_20260407163706-20260408.xml
    Folder:
    TWO RIVERS
    List Price:
    $35.00
    Country of Origin:
    Germany
    Series:
    De Gruyter Studienbuch
    As low as:
    $30.10
    Publisher Identifier:
    P-PER
    Discount Code:
    C
    Pub Discount:
    60
    Imprint:
    De Gruyter
  • Overview

    Dass wir durch Wahrnehmung einen Zugang zur materiellen Welt haben, scheint selbstverständlich zu sein. Und dass die visuelle Wahrnehmung dabei einen prominenten Platz einnimmt, scheint ebenfalls selbstverständlich zu sein. Doch was genau sehen wir: die Gegenstände selbst oder bloß ihre wahrnehmbaren Eigenschaften? Wie gelingt es uns überhaupt, etwas zu sehen? Können wir allein aufgrund von optischen und physiologischen Vorgängen etwas sehen, oder setzt das Sehen bereits Begriffe voraus, mithilfe derer wir etwas als etwas sehen können?

    Diese Fragen, die in der gegenwärtigen Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorie ausgiebig erörtert werden, waren bereits in der Frühen Neuzeit Gegenstand intensiver Debatten. In vielfacher Hinsicht legten die Diskussionen im 17. und 18. Jahrhundert sogar die Grundlage für heutige Theorien, da sie zum einen die Probleme in aller Schärfe benannten, zum anderen aber auch Lösungsstrategien vorlegten, die auch heute noch von Bedeutung sind.

    Der Band soll diese Debatten (von Descartes bis Reid) neu erschließen und einem breiten philosophisch interessierten Publikum zugänglich machen. Es soll gezeigt werden, dass die Frühe Neuzeit kein ehrwürdiges Museum der Philosophiegeschichte ist, sondern eine äußerst produktive und anregende philosophische Epoche, die zu einem Dialog einlädt.