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Krieg in den Medien
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Product Details
Author:
Heinz-Peter Preußer
Format:
Hardcover
Pages:
457
Publisher:
Brill (January 1, 2005)
Imprint:
Brill
Language:
English
Audience:
Professional and scholarly
ISBN-13:
9789042018556
ISBN-10:
9042018550
Weight:
31.29oz
Dimensions:
6.1" x 9.06"
File:
TWO RIVERS-PERSEUS-Metadata_Only_Perseus_Distribution_Customer_Group_Metadata_20260916163459-20260917.xml
Folder:
TWO RIVERS
List Price:
$172.00
Country of Origin:
Netherlands
As low as:
$132.44
Publisher Identifier:
P-PER
Discount Code:
A
Overview
Wie Kriege dargestellt werden, hat Einfluss auf die Kriegsführung. Das gilt nicht erst für die elektronischen Waffengänge moderner Zeitrechnung. Mit dem Zweiten Golfkrieg aber, so eine gängige Lesweise, hat sich die Wahrnehmung von Kriegen selbst verändert. Was wird perzipiert, was bleibt außen vor, was geht unter in der Flut an Informationen? Nachrichten über Kriege sind immer ungleich auf Interessenlagen bezogen. In den Blick gerät, was Medien verbreiten. Andere Kriege existieren in der Realität, aber nicht im Bewusstsein von Zeitgenossen weltweit.
Fiktionale Verarbeitungen von Kriegen können, anders und intensiver als die Nachricht, die Gewalt reflektieren, sie einordnen, ihr Sinn geben oder sie verwerfen. Sie sind Mittel oder Teil der kriegerischen Strategie und der Propaganda, können aber ebenso gut Gegenentwürfe anbieten zu den Gräueltaten, die sie repräsentieren. Weder Fiktionalität oder Information, noch die Art der medialen Umsetzung stellen, an sich betrachtet, eine Vorentscheidung dar, wie kritisch oder wie affirmativ Kriegshandlungen geschildert oder gedeutet werden.
Der vorliegende Band zeigt diese grundsätzliche Ambivalenz in den großen, epochalen Umbrüchen der Mediendispositive und den inter- und transmedialen Wandlungen insgesamt. Er reflektiert sie anhand der Geschichte der Einzelmedien wie Fotografie und Malerei, Hörspiel, Tageszeitung, Essay, Internetforum oder Fernsehnachricht, an der Arbeit von PR-Agenturen oder in der fiktionalen Verarbeitung etwa im Comic. Krieg in den Medien bringt zudem Einzelanalysen und Autorenporträts in den Gattungen Roman, Poetikvorlesung, Spielfilm, Drama oder politisch-philosophische Theorie.
Fiktionale Verarbeitungen von Kriegen können, anders und intensiver als die Nachricht, die Gewalt reflektieren, sie einordnen, ihr Sinn geben oder sie verwerfen. Sie sind Mittel oder Teil der kriegerischen Strategie und der Propaganda, können aber ebenso gut Gegenentwürfe anbieten zu den Gräueltaten, die sie repräsentieren. Weder Fiktionalität oder Information, noch die Art der medialen Umsetzung stellen, an sich betrachtet, eine Vorentscheidung dar, wie kritisch oder wie affirmativ Kriegshandlungen geschildert oder gedeutet werden.
Der vorliegende Band zeigt diese grundsätzliche Ambivalenz in den großen, epochalen Umbrüchen der Mediendispositive und den inter- und transmedialen Wandlungen insgesamt. Er reflektiert sie anhand der Geschichte der Einzelmedien wie Fotografie und Malerei, Hörspiel, Tageszeitung, Essay, Internetforum oder Fernsehnachricht, an der Arbeit von PR-Agenturen oder in der fiktionalen Verarbeitung etwa im Comic. Krieg in den Medien bringt zudem Einzelanalysen und Autorenporträts in den Gattungen Roman, Poetikvorlesung, Spielfilm, Drama oder politisch-philosophische Theorie.








