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Adliges Eigentumsrecht und Landesverfassung (German Edition)

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SKU:
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  • Product Details

    Author:
    Dirk H. Müller
    Format:
    Hardcover
    Pages:
    301
    Publisher:
    De Gruyter (April 6, 2011)
    Language:
    German
    Audience:
    Professional and scholarly
    ISBN-13:
    9783050049762
    ISBN-10:
    3050049766
    Weight:
    22.72oz
    Dimensions:
    5.91" x 9.45"
    File:
    TWO RIVERS-PERSEUS-Metadata_Only_Perseus_Distribution_Customer_Group_Metadata_20260407163706-20260408.xml
    Folder:
    TWO RIVERS
    List Price:
    $96.99
    Country of Origin:
    Germany
    Pub Discount:
    60
    Series:
    Elitenwandel in der Moderne / Elites and Modernity
    As low as:
    $83.41
    Publisher Identifier:
    P-PER
    Discount Code:
    C
    Imprint:
    De Gruyter Akademie Forschung
  • Overview

    Die Strategien adliger Besitzsicherung, insbesondere jene des ehemaligen ostelbischen Lehnadels, sind bis heute ein bevorzugtes Feld der Adelsforschung. Im Unterschied zum Adel im Westen und Süden Deutschlands waren die Besitzwechselanteile bei den Rittergütern des ostelbischen Adels im 18. und 19. Jahrhundert relativ hoch. Sie gelten noch heute Teilen der Forschung als zentrale Indikatoren dafür, dass sich der ostelbische Adel um 1900 im „Todeskampf“ befunden hätte. Dirk H. Müller weist in seiner Studie nach, dass die hohen Besitzwechselanteile auf dem Gütermarkt Brandenburgs und Pommerns und die konstatierten „Besitzverluste“ des Adels die in Ost und West völlig unterschiedlichen Strategien des Adels außer Acht lassen, ihren Besitz zu wahren. Die von Müller akribisch rekonstruierten Besitzsicherungsstrategien des Familienbesitzes zur ganzen Hand induzierten im Osten andere innerfamiliale Formen der Besitzwahrung als westlich der Elbe, da hier schon seit langem das Majorats- und Fideikommissprinzip praktiziert wurde. Müller zeigt nun, dass auch das Vererbungsmuster des Familienbesitzes zur ganzen Hand in der Lage war, den Gutsbesitz des Adels zusammenzuhalten. Die Studie macht damit nicht nur einen bisher von der Adelsforschung völlig übersehenen Aspekt des Adelslebens erstmals sichtbar. Sie ist darüber hinaus auch deshalb für die aktuelle Geschichtsforschung von Bedeutung, weil sie die großen, in der Geschichtswissenschaft viel zu wenig genutzten Erkenntnischancen einer politischen fundierten Rechtsgeschichte vor Augen führt.